Ing. Mag. Josef Eitzenberger, MSc

„Die Väterkarenz war für mich eine ganz bewusste Wahl. Ich hielt es aber auch für sinnvoll, ein paar Stunden in der Woche im Büro zu arbeiten, um die Kollegen zu unterstützen und nicht den Kontakt zu verlieren.“

Ing. Mag. Josef Eitzenberger, MSc

Leiter Konzerncontrolling und Risikomanagement

Väterkarenz? Jederzeit wieder.

Wenn Josef Eitzenberger mit Emely (5) und Dominik (1) auf den Spielplatz geht, genießt der Vater die Zeit mit seiner Familie. Und zugleich ist die Führungskraft Eitzenberger Leiter eines wichtigen Projekts in der Konzernleitung der Wiener Stadtwerke, in Väterkarenz und dazu geringfügig beschäftigt. Wie geht das zusammen? „Es funktioniert bestens“, sagt Eitzenberger.„Wir haben die Aufgaben gut aufgeteilt. Einmal in der Woche bin ich im Büro“. Und überdies ist der Projektleiter sowieso per Diensthandy und E-Mailerreichbar. Auch die Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber verliefen problemlos: „Da gab’s keinMurren, sondern eindeutige Unterstützung. Es wurde auch positiv aufgenommen, dass ich das als Mann und als Führungskraft machen wollte.“

„Die Väterkarenz war für mich eine ganz bewusste Wahl. Ich hielt es aber auch für sinnvoll, ein paar Stunden in der Woche im Büro zu arbeiten, um die Kollegen zu unterstützen und nicht den Kontakt zu verlieren.“ Wenn Eitzenberger arbeitet, teilt er sich die Kinderbetreuung mit seiner Frau. Auch sie hat mit Wien Energie eine verständnisvolle Arbeitgeberin aus dem Wiener Stadtwerke-Konzern. Das „Home-Office“ – oder besser: der Einsatz technischer Hilfsmittel – war für Josef Eitzenberger auch nichts Neues: „Mich hat moderne Kommunikationstechnik immer schon interessiert, ich bin damit grundsätzlich mobiler und flexibel.“

In der Karenz kann er sich mit dem Laptop auch ins Netzwerk der Wiener Stadtwerke einloggen, womit alle Mittel zum Informations- und Datenaustausch genauso zur Verfügung stehen, als wäre er im Büro. Die Lebensqualität ist für Familie Eitzenberger mit Sicherheit gestiegen. Besteht die Gefahr, dass man ständig online ist und eigentlich mehr arbeitet, als man sollte? „Nein, das Problem sehe ich nicht. Wenn nötig, kann ich schnell reagieren und dann ist die Sache für mich wieder erledigt. Dem Leben mit der Familie tut das keinen Abbruch.“ Und das funktioniert so gut, dass Josef Eitzenberger die Väterkarenz (es ist schon seine zweite) nie bereut hat. Würden er es wieder tun? „Ja, unbedingt“ sagt er lachend, „ich erlebe diese Phase auch als guten Shift der Realität, man sieht viele Dinge aus dem Blickwinkel der Familie anders.“